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calltime Alternative: call'em im Vergleich

calltime & call'em zeigen einen Live-Status statt einer Verfügbarkeitsvorhersage. Der Unterschied liegt an zwei Stellen: Rufnummern-Anreicherung gegen keine, und Demo-Termin mit Jahresvertrag gegen Selbstregistrierung für 49 € im Monat.

zuletzt geprüft am 30. August 2026

Kurz gesagt

calltime und call'em beantworten dieselbe Frage: Ist dieser Kontakt gerade erreichbar? Beide zeigen dafür einen Live-Status statt einer Vorhersage, beide zeigen die Abwesenheitsnotiz, beide sitzen als Browser-Erweiterung neben dem CRM, beide sind deutsche Anbieter mit Hosting in der EU. Die Anzeige selbst ist bei beiden dieselbe.

Zwei Dinge unterscheiden sich jedoch:

  1. Mit oder ohne Kontaktanreicherung. calltime findet zusätzlich Rufnummern und geschäftliche E-Mail-Adressen und rechnet sie je Fund ab. call'em liefert keine Kontaktdaten. Für Teams, die durch eine Risikoprüfung müssen, ist das der Unterschied zwischen zwei und zwanzig Fragen.
  2. Demo-Termin oder Selbstregistrierung. calltime nennt keinen öffentlichen Preis und hat keine kostenlose Testversion. Der Einstieg läuft über einen Termin. call'em kostet 49 € im Monat, sieben Tage kostenlos, Registrierung ohne Gespräch.

Wenn du Rufnummern brauchst und sie nutzen darfst, ist calltime das größere Werkzeug. Wenn du die Kontakte schon hast und der Einkauf oder die IT mitliest, bekommst du bei call'em dieselbe Anzeige für einen Bruchteil des Preises und mit der kleineren Angriffsfläche.

Die Unterschiede auf einen Blick

Was beide können

calltimecall'em
AnzeigeLive-Status statt VorhersageLive-Status statt Vorhersage
Abwesenheitsnotizwird angezeigtwird angezeigt
Sitz und ServerDeutschland; Hosting in der EUDeutschland; Hosting in der EU

Wo sie auseinandergehen

calltimecall'em
Signalquelleöffentlich nicht genanntMicrosoft-Teams-Präsenz
Kontaktanreicherungja – Rufnummern und geschäftliche E-Mail-Adressen, je Fund abgerechnetnein, keine Rufnummern, keine E-Mail-Adressen, keine Profilverknüpfung
Darstellungvier Stufen von "Great" bis "Very low availability"der Verfügbarkeitsstatus selbst, ohne Bewertungsstufe
CRM-AnbindungenHubSpot, Salesforce, Pipedrive, MS Dynamics, Close, Outreach, Salesloft, Gong EngageHubSpot, Attio, Pipedrive, dazu Listen-Upload
FormBrowser-Erweiterung neben dem CRMBrowser-Erweiterung integriert sich ins CRM
BrowserChrome und EdgeChrome
Preisnicht öffentlich; "auf Anfrage"49 € / 149 € im Monat
Kostenlos testenkeine kostenlose Testversion7 Tage
EinstiegDemo-Termin, Teamgröße wird vorab abgefragtSelbstregistrierung
VertragJahresvertragmonatlich kündbar

Zeigen beide dasselbe an?

Ja. calltime sagt es in einem Interview bei der Vertriebszeitung selbst: "Es zeigt Live-Verfügbarkeiten deiner Kontakte an und priorisiert die Liste automatisch, kompatibel mit diversen CRM-Systemen."

Ein Unterschied bleibt hier trotzdem, und er betrifft nicht die Anzeige, sondern die Auskunft darüber. call'em sagt, woher der Status kommt – aus der Microsoft-Teams-Präsenz, über dieselbe Föderation, die jedem externen Teams-Nutzer offensteht. calltime nennt seine Signalquelle dagegen nirgends öffentlich – weder auf der Website noch in der Unternehmenspräsentation, im HubSpot-Verzeichnis, im Chrome Web Store, auf dem eigenen OMR-Profil oder im Gastbeitrag des Mitgründers. Wer es dort liest, liest es von Kunden:

"Das Tool zieht sich Signale wie Teams-Stati und andere Infos aus dem Netz zusammen und sagt dir relativ zuverlässig, ob die Person gerade ansprechbar ist oder nicht."

OMR-Review zu calltime

Der Nutzen ist derselbe, und calltime-Kunden formulieren ihn besser, als wir es könnten:

"I no longer have to send an email first just to receive an out-of-office reply — I can see availability in advance."

OMR-Review zu calltime

Was calltime gut macht

Die Rufnummern-Suche löst ein echtes Problem. Wer keine Durchwahl hat, kann auch den perfekten Zeitpunkt nicht nutzen. calltime hat dafür eine Antwort, call'em nicht – hier muss die Nummer schon im CRM stehen

Calltime deckt mehr Systeme ab. 8 Anbindungen vs. 3 CRM-Verbindungen mit call'em, und der Vorsprung liegt genau dort, wo Sequenzen laufen: Salesloft, Outreach, Gong Engage. Wer sein Outbound in einem Sales-Engagement-Tool fährt statt im CRM, wird bei call'em heute nicht glücklich. Daran arbeiten wir!

Kontaktanreicherung: der Punkt, an dem die Compliance mitredet

calltime ist zwei Produkte in einem: eine Erreichbarkeitsanzeige und ein Datenanbieter. Der "Contact finder" liefert Rufnummern und geschäftliche E-Mail-Adressen, die je gefundener Nummer abgerechnet werden. call'em liefert davon nichts. Wir lösen die Erreichbarkeit über die E-Mail-Adresse auf, die bereits in deinem CRM steht oder die du hochgeladen hast. Es gibt bei uns keinen Weg von "ich kenne diese Person" zu "ich habe jetzt ihre Nummer".

Warum das in großen Organisationen zum Ausschlusskriterium wird. Ein Werkzeug, das Kontaktdaten beschafft, muss in einer Risikoprüfung erklären, woher sie stammen, auf welcher Rechtsgrundlage sie verarbeitet werden und was passiert, wenn eine betroffene Person nach Art. 15 DSGVO Auskunft verlangt. Ein Werkzeug ohne Anreicherung beantwortet die erste Frage mit "aus Ihrem eigenen CRM".

Beschaffte Rufnummern sind nicht automatisch unzulässig. Bei berechtigtem Interesse können solche Kontaktaufnahmen im B2B-Bereich zulässig sein – sie sind nur etwas, das man erklären können muss.

Zwei Datenflüsse nebeneinander: bei call'em geht die E-Mail-Adresse aus dem CRM hinein und ein Erreichbarkeitsstatus heraus; bei einem Anreicherungswerkzeug geht ein Profil hinein und eine Rufnummer heraus.

Wann ist calltime die bessere Wahl?

Zwei Fälle, in denen wir dir ehrlich zu ihnen raten würden:

  • Dir fehlen die Rufnummern. Wenn dein CRM Namen und Firmen hat, aber keine Durchwahlen, löst call'em dein Problem nicht. Erreichbarkeit ohne Nummer ist eine Information, mit der du nichts anfangen kannst.
  • Dein Outbound läuft in Salesloft, Outreach oder Dynamics. Dort sind sie, wir nicht.

Wann ist call'em die bessere Wahl?

  • Du hast die Kontakte schon. Dann zahlst du bei calltime für eine Datenoption, die du nicht brauchst – bei gleicher Anzeige.
  • Es gibt eine Risikoprüfung. Ein Werkzeug, das keine Kontaktdaten beschafft, ist im Freigabeprozess ein kürzeres Gespräch.
  • Du willst heute anfangen, nicht nächste Woche. Registrieren, Erweiterung installieren, CRM öffnen. Kein Termin, keine Abfrage der Teamgröße, kein Angebot.
  • Du arbeitest für mehrere Kunden. Der Agency-Tarif erlaubt bis zu fünf CRM-Zugänge und den Wechsel dazwischen.
  • Du willst weniger telefonieren, nicht mehr. Das ist unsere Linie und sie ist wörtlich gemeint: weniger Wählversuche, und weniger Menschen, die zur Unzeit gestört werden.

Sieben Tage kostenlos testen – oder erst nachsehen, was es kostet: die Tarife stehen am Fuß dieser Seite.

Wie schwer ist der Umstieg?

Kurz, weil beide Werkzeuge an derselben Stelle sitzen. call'em ist eine Chrome-Erweiterung neben deinem CRM; nach der Installation und der Verbindung mit HubSpot, Attio oder Pipedrive steht der Status neben den Kontakten, die ohnehin dort liegen. Es gibt nichts zu migrieren, weil es keine Daten gibt, die wir von dir übernehmen müssten –außer den E-Mail-Adressen, die bereits in deinem CRM gespeichert sind. Wer ohne CRM arbeitet, lädt eine Liste auf app.callem.now hoch. Was call'em sonst noch tut, steht auf der Startseite.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu calltime?

Das hängt davon ab, wofür du calltime einsetzt. Nutzt du vor allem die Verfügbarkeitsanzeige, ist call'em die direkte Alternative: ebenfalls ein Live-Status statt einer Vorhersage, 49 € im Monat statt eines Jahresvertrags, Selbstregistrierung statt Demo-Termin. Nutzt du vor allem die Rufnummern-Suche, ist call'em keine Alternative – dann vergleichst du calltime mit Anbietern wie Lusha, Cognism oder Kaspr.

Was ist der Unterschied zwischen calltime und call'em?

Beide zeigen einen Live-Status statt einer Vorhersage. calltime liefert zusätzlich Rufnummern und geschäftliche E-Mail-Adressen; call'em reichert keine Kontaktdaten an. Und calltime verkauft über Demo-Termin und Jahresvertrag, call'em über Selbstregistrierung und Monatspreis.

Was kostet calltime?

calltime veröffentlicht keinen Preis. Auf der Website steht keiner, das OMR-Profil führt "Preise auf Anfrage", und eine kostenlose Testversion gibt es dort ebenfalls nicht. Den Preis erfährt man im Gespräch, nach einem Demo-Termin, bei dem vorab die Teamgröße abgefragt wird.

Liefert call'em Telefonnummern?

Nein. call'em löst die Erreichbarkeit über die E-Mail-Adresse auf, die bereits in deinem CRM steht oder die du hochgeladen hast. Es werden keine Rufnummern, keine E-Mail-Adressen und keine Profilverknüpfungen angereichert. Die E-Mail-Adresse ist Eingabe, nie Ausgabe.

Warum sehe ich bei manchen Kontakten keinen Status?

Weil große Unternehmen und Behörden die Verfügbarkeitsanzeige blockieren. Bei call'em ist das eine Eigenschaft des Teams-Signals, keine der Umsetzung; Kontakte, deren Organisation nicht auf Microsoft 365 arbeitet, lassen sich ebenfalls nicht auflösen.

Woher hat call'em die Daten der angerufenen Person?

Von dir. Die E-Mail-Adresse kommt aus deinem CRM oder aus einer Liste, die du hochlädst. Wenn dich jemand fragt, woher du seine Kontaktdaten hast, lautet die Antwort für den call'em-Teil: aus dem eigenen Bestand – nicht aus einem zugekauften Datensatz.

Ist call'em auch für Agenturen geeignet?

Ja. Der Agency-Tarif kostet 149 € im Monat und erlaubt bis zu fünf aktive CRM-Zugänge mit Wechsel dazwischen, damit ein Team nicht für jeden Kunden ein eigenes Abonnement braucht.

Preise

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Jeder Tarif startet mit 7 Tagen kostenlos. Jederzeit kündbar, kein Vertrag.

Single

Für alle, die in einem CRM zu Hause sind.

49/ Monat

pro Nutzer

  • 1 aktiver CRM-Zugang
  • Live-Erreichbarkeit auf Kontakten und Listen
  • Erkennung von Abwesenheitsnotizen
  • Sammelabfragen für importierte Listen
  • Abfrageverlauf
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149/ Monat

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  • Bis zu 5 aktive CRM-Zugänge
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